Die Geldwende kommt!

(c) pixabay - stux
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann digitale Währungen die Vorherrschaft gewinnen.

Vor einigen Tagen kam ich mit einem Nachbarn, den ich schon seit vielen Jahren kenne, ins Gespräch. Noch nie hatten wir uns über Geld unterhalten, meist über die Arbeit, das Wetter oder unsere Hunde, während diese miteinander spielten. Aber auf einmal kam das Thema Geld irgendwie auf und ich hörte heraus, dass er gerade von einem Bankgespräch kam und – wie so viele andere in den letzten Jahren … – stark frustriert war.

Er hatte für sein Erspartes nach lukrativeren Anlagemöglichkeiten gesucht – und nicht gefunden. Zinsen für Guthaben sind schon lange am Nullpunkt angelangt und nur wenige fassen Zutrauen zu den Fondsmanagern, denn die Geldanlage dort kann ja auch mächtig in die Hose gehen. Und wer will schon sein mühsam Erspartes an ein paar risikofreudige Banker verlieren?

Parallel hörten wir dann von der Sparkasse in Köln, wo ein Bekannter meines Nachbarn arbeitet. Sein Arbeitsplatz ist in großer Gefahr, denn die Sparkasse will weit über 40 Filialen im Kreisgebiet schließen. Und warum? Ein Vorstandsvorsitzender sagt in einem Artikel: „Kunden tätigen Bankgeschäfte zunehmend digital.“
https://amp.express.de/koeln/kreissparkasse-koeln--45-filialen-dicht--wo-der-spar-hammer-die-kunden-trifft-30660402

Dass es an das Geld der Sparer geht, ist schon seit langem überdeutlich, denn am Ende sollen die Steuerzahler für die bereits maroden Banken zur Haftung herangezogen werden – also wir, jeder einzelne von uns! Und was dort in der Politik verabredet wird … - ob das im Falle des Falles auch eingehalten werden kann, ist aufgrund unser aller Erfahrungen mehr als fraglich. Dazu ein interessanter Artikel bei „Cashkurs “, der uns ermahnt, bald daran zu denken, unsere Konten zu räumen:https://www.cashkurs.com/hintergrundinfos/beitrag/warum-sie-bald-ihr-konto-raeumen-sollten/
 


Was also tun?

Ich erzählte ihm, das ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Kryptowährungen vertraut gemacht habe, weil mein Zutrauen in die Banken schon vor Jahren verloren hatte, als man mich komplett falsch beraten und ich Tausende D-Mark fehlinvestierte hatte.

Das Thema digitale Währungen ließ ihn dann nicht mehr los. Er informierte sich, bei der nächsten Gassirunde stellte er mir Fragen, dann ging er nach Hause und informierte sich weiter.

Digitale Währungen sind im Kommen, etablieren sich immer mehr. Junge Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte unterwegs per Tablett oder Smartphone, die mittlere Generation sitzt inzwischen auch am Computer und erledigt viele Bankgeschäfte online. Und für die ältere Generation wird es zunehmend schwerer mit den schnellen Veränderungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten.

Denn während die jüngeren Menschen mit neuen, digitalen Währungen bereits die Millionen scheffeln, fragen sich die älteren Mitbürger, wie man sich um alles in der Welt diese elendig langen Zahlenschlangen von IBAN-Nummern jemals merken oder auch nur einmal richtig abschreiben soll.

Und was machen schlaue Großbanken? Sie investieren in die Blockchain-Technologie, so wie es eine spanische Bank  bereits vormacht. Schließlich geht es schneller, kostet weniger und ist in der Regel weitaus sicherer: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/21/spanische-grossbank-bbva-verwendet-blockchain-fuer-kredite/ 

Mein Fazit?

Die Zukunft ist nicht mehr aufzuhalten, die Digitalisierung schreitet voran und wir müssen uns darum kümmern, weiter mit Schritt zu halten. Und wir müssen uns rechtzeitig um unsere Spareinlagen, Festgelder, Renten und Barvermögen kümmern. Legen wir unsere Gelder in zukunftsträchtige Investitionen an, werden wir wahrscheinlich nicht nur mehr Geldwerte erschaffen, sondern auch ein wenig ruhiger schlafen können. Dann kann auch für uns eine rosigere Zukunft kommen.

(c) Gudrun Anders, Aachen.
 
Auf meiner Seite www.nett-work-erfolg.de können Sie einige Tipps & Tricks sowie Erfahrungen in Punkto digitale Währungen nachlesen.
www.nett-work-erfolg.de